Dienstag, 4. Juni 2013

Sahne im Tee

...ist extrem gewöhnungsbedürftig. Als passionierte Earl Grey mit Honig Trinkerin hab ich heute morgen echt alles gegeben. Honig weggelassen, dafür Sahne rein.
Ich gestehe ein bisschen ein wehmütiges Gefühl beschlich mich da doch. Aber immerhin ists für einen guten Zweck.

Man muss manchmal schon ein paar Federn lassen um nicht vom Weg abzukommen.

Habt alle einen wundervollen, schönen Tag!

N.

Montag, 3. Juni 2013

Kaum zu glauben...

aber wahr.
Da wollt ich doch noch mal so richtig mit Lchf loslegen, dieses Mal aber richtig, so mit Fddb notieren und jeden noch so kleinen Fitzel der durch die Futterluke nach Innen wandert aufschreiben.
Hab ich auch getan. Jetzt haben wir viertel vor fünf und was soll ich sagen: Ich bin mit meinen KH schon lange, lange drüber. Anstatt der mir vorgenommenen 21 gKh pro Tag lieg ich schon bei 41,1 gKH. Da brat mir doch einer 'nen Storch!
Langsam verstehe ich. Da gibts ganz viele versteckte Kohlehydrate. *Kescher schnapp* Die werd ich nu alle mal aufspüren und eliminieren!

Bis bald uund.. einen phantastischen, tollen Start in die neue Woche!

Viele, liebe Grüße,
N.

Freitag, 31. Mai 2013

Freitagsfüller

Diese Woche ist recht schnell vergangen, es ist wieder Freitag und damit Zeit für den neuen Freitagsfüller ( <-klick mich)

1) Ich warte auf Godot. Nur dass mein Godot einen andren Namen trägt. Auf bessres Wetter natürlich auch - und Weltfrieden.

2) Eher Sorgenfalten denn sorgfältig. 

3) Drei Dinge auf meinem Tisch: Eine Flasche Wasser, mein Lieblingskartenset, Bewerbungsmappen.

4) Hier ist niemand übermütig. Denn Übermut tut selten gut, wie mein Großvater schon zu sagen pflegte.

5) Was macht eigentlich die Jacke meiner Tochter immer auf dem Fußboden in meinem Zimmer? Keine Ahnung, echt.

6) Gibts schon wieder Rhabarber? Na so gern mag ich den auch nicht, lieber Himbeeren.

7) Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Dusche, einen Film und mein Bett, morgen habe ich einen kleinen Stadtbummel geplant und Sonntag möchte ich Weltfrieden.

Euch allen ein sonniges, schöns, entspanntes Wochenende!
N.     

Donnerstag, 30. Mai 2013

Mit grünem Daumen...

bin ich blöderweise nicht gerade gesegnet. Von unzähligen Versuchen sind gerade mal zwei Adenium Obesum angegangen. Auf die habe ich ein wachsames Auge, damit sie mir nicht wieder eingehen.





Glück hab ich nur mit meinen aus dem Baumarkt geretteten Orchideen.




Das sind wirklich sehr dankbare Pflanzen.

Euch allen noch einen wunderschönen Feiertag!

Viele, liebe Grüße,
N.


Mittwoch, 29. Mai 2013

Resümee meines Praktikums

Die vier Wochen vergingen wie im Fluge und verschiedene Eindrücke konnte ich in dieser Zeit gewinnen, wovon ich einiges hier für euch und mich festhalten möchte.

Ärzte scheinen sich inzwischen schwer zu tun, mit Angehörigen Klartext sprechen zu wollen. Nicht jeder Mensch hat eine Ahnung was der Begriff 'palliativ' am Ende tatsächlich bedeutet. Eine Abschlussdiagnose in verständlichem Deutsch sollte eigentlich Pflichtübung sein. Schließlich haben die wenigsten Menschen sich intensiv genug mit medizinischen Fachbegriffen auseinandergesetzt um die Krankenblätter auch verstehen zu können. Drumherumgerede weil niemand die Verantwortung übernehmen möcht den Stand der Dinge mitzuteilen ist einfach gemein.
Angehörige in Tränen ausbrechen zu sehen, die Trauer, Wut und Hilflosigkeit mitzuerleben - das war ganz schön hart.

Es gibt Menschen, die dürft es nicht geben. Sie schrecken des Geldes wegen vor nichts zurück und machen es einem dazu noch schwer den Hilfebedürftigen die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die diese eigentlich benötigen. Insbesondere ältere Menschen, die keine Angehörigen mehr haben werden gern Opfer solcher Subjekte. Es geht um Wertgegestände wie Auto's, Gemälde, sogar ganze Immobilien. Aber um den Menschen, dem diese Dinge gehören geht es nicht.
Mitzuerleben wie man Menschen verhungern und verdursten lassen wollte nur um schneller an's vor Jahren versprochene Erbe zu gelangen - das war extrem skurril.

Manchmal aber da haben ältere Menschen auch Glück. Sie haben Angehörige oder Bekannte die sich gut kümmern und versuchen ihnen so gut als es möglich ist zu helfen. Kein noch so ausgefallener Wunsch wird ausgeschlagen, auf alle Eigenheiten im Rahmen der Möglichkeiten Rücksicht genommen. Diese Menschen sind dankbar für das was man tut, ob es ums waschen, cremen oder nur um eine Tasse Kaffe geht.
Das Gefühl willkommen und nützlich für diese Menschen zu sein - das war einfach großartig.

Nun ist eine kleine Weile Pause und dann wird es wohl weitergehen, wieder mit einem Praktikum, dieses Mal in einer stationären Einrichtung. Aber - wenn alles gut geht wird mich der Pflegedienst bei dem ich dieses Praktikum nun absolviert habe im Oktober zur Ausbildung übernehmen.

Jetzt muss ich nur noch mein Gewicht ein bissi auf die Kette kriegen.

Euch noch einen wundertollen Tag, mit besonders schönen Eindrücken!

Viele, liebe Grüße,
N.